GKSS Forschungszentrum, Tuesday, 06-Jan-2009 11:11:18 CET
http://www.gkss.de/institute/materials_research/index.html.de
Aero-turbine blades made from a light-weight Titanium-Aluminide Alloy (image source Rolls Royce, alloy patented by GKSS)

Institut für Werkstoffforschung

Im Institut für Werkstoffforschung des GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht arbeiten mehr als 160 Mitarbeiter in den 4 Geschäftsbereichen "Werkstoffmechanik", "Werkstoffphysik", "Werkstofftechnologie" und "Magnesium Innovations Center MagIC".

Eingebunden in die Helmholtz-Forschungsbereiche "Schlüsseltechnologien" und "Struktur der Materie" entwickeln die Geesthachter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Werkstoffforschung ultraleichte Werkstoffe und innovative Fügeverfahren für den Luft- und Straßenverkehr.

Mit biologisch abbaubaren Magnesium-Legierungen und Metallpulver-Spritzgussverfahren werden neuartige Wege zur Herstellung von medizinischen Bauteilen wie Wirbelschrauben beschritten.

Leichtmetall-Hydride mit besonders hoher Wasserstoffspeicherkapazität werden für die Versorgung von Brennstoffzellen für mobile und stationäre Anwendungen in einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft entwickelt.

Ob neu entwickelte Werkstoffe halten, was Sie versprechen, wird interdisziplinär erforscht. So werden an der Geesthachter Neutronenforschungseinrichtung (GenF) an verschiedenen Neutronenstreu-Instrumenten Nano- und Mikrostrukturen in Werkstoffen oder Biomaterialien analysiert. Weitere Neutronenstreuexperimente werden an der GKSS Außenstelle am FRM II in Garching bei München betrieben und neu aufgebaut. Komplementäre Untersuchungen unter Anwendung sehr intensiver Röntgenstrahlung, der so genannten „Synchrotronstrahlung“, werden an der Hochenergie-Werkstoffforschungs-Beamline HARWI II an der GKSS Außenstelle am DESY in Hamburg durchgeführt und zukünftig auch an weiteren Synchrotron-Beamlines am neuen Speicherring Petra III, die sich zurzeit im Aufbau befinden.

Aktuelles aus dem Institut für Werkstoffforschung

Teaserbild Reibnieten

Gerührt, nicht gestoßen – neues Nietverfahren der GKSS

12.11.2008 Pressemitteilung GKSS-Forschungszentrum Geesthacht - Reibnieten oder FricRiveting – so nennt sich das neue Fügeverfahren, das der Materialforscher Dr. Sergio Amancio vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht entwickelt hat. Das neue Verfahren eignet sich insbesondere zum Fügen von Kunststoffen oder Kunststoff-Metall-Verbindungen. Für seine Forschungsarbeiten erhielt der junge Materialwissenschaftler gestern den von der Nordmetall-Stiftung gestifteten Preis für die beste Doktorarbeit an der TU Hamburg-Harburg im Jahr 2007.

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Wsn

50 Jahre „Neutronen für die Wissenschaft“

23.10.2008 News - Heute jährt sich zum fünfzigsten Male die Inbetriebnahme des Geesthachter Forschungsreaktors FRG-1. Im November 2008 veranstaltet das Forschungszentrum in Geesthacht aus diesem Anlass ein Kolloquium für GKSS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geladene Gäste.

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Award Best Paper

"Best Paper Award" in Madrid für Veröffentlichung über FITNET Fitness-for-Service Methode

09.10.2008 "Best Paper Award" in Madrid - "Best Paper Award" erhalten in Madrid für Veröffentlichung über FITNET Fitness-for-Service Methode.

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