GKSS Forschungszentrum, Wednesday, 08-Sep-2010 03:35:42 CEST
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Laserschweissen im Institut für Werkstoffforschung

Institut für Werkstoffforschung

Im Institut für Werkstoffforschung des GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht arbeiten mehr als 160 Mitarbeiter in den 4 Geschäftsbereichen "Werkstoffmechanik", "Werkstoffphysik", "Werkstofftechnologie" und "Magnesium Innovations Center MagIC".

Eingebunden in die Helmholtz-Forschungsbereiche "Schlüsseltechnologien" und "Struktur der Materie" entwickeln die Geesthachter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Werkstoffforschung ultraleichte Werkstoffe und innovative Fügeverfahren für den Luft- und Straßenverkehr.

Mit biologisch abbaubaren Magnesium-Legierungen und Metallpulver-Spritzgussverfahren werden neuartige Wege zur Herstellung von medizinischen Bauteilen wie Wirbelschrauben beschritten.

Für die zukünftige Wasserstoffwirtschaft werden Polymer basierte Membranen für die Wasserstofferzeugung, -abtrennung, -aufbereitung und für neuartige Brennstoffzellen sowie Leichtmetall-Hydride mit besonders hoher Speicherkapazität für mobile und stationäre Anwendungen entwickelt.

Ob neu entwickelte Werkstoffe halten, was Sie versprechen, wird interdisziplinär erforscht. So werden an der Geesthachter Neutronenforschungseinrichtung (GenF) an verschiedenen Neutronenstreu-Instrumenten Nano- und Mikrostrukturen in Werkstoffen oder Biomaterialien analysiert. Weitere Neutronenstreuexperimente werden an der GKSS Außenstelle am FRM II in Garching bei München betrieben und neu aufgebaut. Komplementäre Untersuchungen unter Anwendung sehr intensiver Röntgenstrahlung, der so genannten „Synchrotronstrahlung“, werden an der Hochenergie-Werkstoffforschungs-Beamline HARWI II an der GKSS Außenstelle am DESY in Hamburg durchgeführt und auch an weiteren Synchrotron-Beamlines am neuen Speicherring Petra III.

Aktuelles aus dem Institut für Werkstoffforschung

Die Forschung mit Neutronen in Deutschland wird derzeit neu strukturiert und an wenigen Standorten gebündelt.

Die Abschaltung des Forschungsreaktors FRG-1 und neue Perspektiven für die Materialforschung

28.06.2010 Pressemitteilung GKSS-Forschungszentrum Geesthacht - Nach über 50 erfolgreichen Jahren wurde heute der Forschungsreaktor FRG-1 des GKSS-Forschungszentrum Geesthacht im Rahmen eines Festkolloquiums endgültig offiziell abgeschaltet. Gleichzeitig gründet GKSS das „German Engineering Materials Science Center“ und setzt so seine Materialforschung mithilfe von Neutronen- und Synchrotronstrahlung am FRM-2 in München und am DESY in Hamburg fort.

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Tischler Kai Apel und die Auszubildende Anika Pegelow vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht legen letzte Hand beim Exponat an.

Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ legt an in Geesthacht

02.06.2010 News - Das Binnenschiff der Initiative Wissenschaft im Dialog tourt im Jahr 2010 mit dem Thema „Energie“ über die deutschen Wasserstraßen. Vom 12. bis 14. Juni ist die MS Wissenschaft erstmals am Anleger in Geesthacht zu Gast. An Bord wird anschaulich gezeigt, wie wir die Energieversorgung in Zukunft nachhaltig und klimaschonend sichern können. Die Wissenschaftler des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht beteiligen sich an der Ausstellung mit einem interaktiven Exponat, das eigens für die Schiffstour entwickelt wurde. Mithilfe von Automodellen zeigen die Forscher, dass Magnesium noch leichter ist als Aluminium und dadurch als zukunftsfähiges Material für die Fahrzeugindustrie gilt

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Neue Laserhalle eröffnet – Schweißen für die Forschung

15.04.2010 Pressemitteilung - Auf dem Gelände des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht entstand dank einer Kooperation mit der Airbus Deutschland GmbH eine neue Halle mit einer semi-industriellen Laseranlage. Eine Investition in Höhe von rund einer Million Euro wurde seitens GKSS dafür eingesetzt. Offiziell eröffnen am 19. April Vertreter von GKSS und Airbus den Laser. Mit der neuen Anlage soll unter anderem das Laserstrahlschweißen neuer Leichtbau-Legierungen erforscht werden. Die Werkstoffforscher aus Geesthacht konnten die Anlage vom Airbus-Betriebsgelände in Nordenham übernehmen.

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